Schiefergestein ist ein reines Naturprodukt und enthält keine chemischen Zusätze, es ist wartungsfrei und hat minimale Umweltauswirkungen während des gesamten Lebenszyklus. Eigenschaften, die den Naturstein als umweltfreundliches Material für Dach und Fassade einzigartig machen.

Das Interesse an nachhaltigen Lösungen, sowohl im ökologischen als auch im wirtschaftlichen Sinne, nimmt bei Bauunternehmen und Immobilieneigentümern in Nordeuropa stark zu. „Schweden ist uns wie so oft voraus, aber auch in Dänemark sehen wir einen Trend, bei dem sowohl Anwender als auch Behörden immer höhere Anforderungen an die Materialwahl stellen“, sagt Peter Duch, Geschäftsführer von NaverGruppen, die sich auf klassische und langlebige Dach- und Fassadenlösungen spezialisiert hat. „Wir sind wahrscheinlich die Einzigen, die das „ganze Paket“ beginnend mit Montagesystemen bis hin zu speziell entwickelten Spezialprofilen rund um Fenster liefern können. Da wir seit 25 Jahren Erfahrungen sammeln, behaupte ich, dass wir wissen, worum es geht. Ganz gleich, ob es um die Erneuerung bestehender Gebäude oder um die Schaffung von etwas architektonisch Einzigartigem geht, das die Generationen überdauert.“

WARTUNGSFREIE SCHIEFERFASSADEN ÜBERZEUGEN BEI INSPEKTIONEN

Bei Schiefer sind neben dem Umweltaspekt auch die niedrigen Montagekosten erwähnenswert. Im Jahr 2007 wurde im schwedischen Helsingborg die Siedlung „Skifferhusen“ mit rund 38 Eigentumswohnungen nach den Plänen von Gert Wingård gebaut. Von Anfang an begleitete der Projektleiter des Bauunternehmens Peab, Anders Bringert, das Projekt. Ihm zufolge hat der Schiefer an den Fassaden zur Nachhaltigkeit beigetragen und sich für die Hauseigentümer als Garant für niedrige Instandhaltungskosten bewährt.

„Schiefer ist ein Material, mit dem sich sehr einfach und gut bauen lässt, was für uns im Baugewerbe wichtig ist. Wir liegen bei der Montage oft unter 135 Euro je m2. Dass Schiefer auch umweltfreundlich ist, ist natürlich ein Bonus. Bei der nach zwei Jahren fälligen Inspektion der Fassade in Helsingborg wurden keine Fehler festgestellt. Fünf weitere Jahre sind nun vergangen und wir haben bisher keine Beschwerden erhalten. Im Gegenteil, alle sind mit der Materialwahl sehr zufrieden“, sagt Anders Bringert.

Abgesehen davon, dass Schiefer keine chemischen Zusätze enthält, ist es ein natürliches Material, das ohne eigentliches Herstellungsverfahren einsatzbereit ist. Das steht im Gegensatz zu Fliesen, Ziegeln, Blech und anderen hergestellten Materialien, die oft eine große Menge an Energie in der Produktion erfordern.

Das schwedische Beratungsunternehmen Sunda Hus bewertet Baustoffe anhand verschiedener Umweltkriterien. Die Materialien werden in einem Umweltdatensystem, das sowohl von privaten als auch von öffentlichen Immobilienunternehmen verwendet wird, als A, B, C+, C- oder D klassifiziert. Schiefer von Nordskiffer erhielt A bei der Bewertung – www.sundahus.se

Die schwedische Baustoffbewertung „Byggvaru Bedömningen“ bewertet Baustoffe und kategorisiert sie in drei Kategorien: empfohlen, akzeptiert und vermeiden. Das System ermöglicht Immobilienunternehmen und Bauunternehmen den Zugriff auf Inhalte und relevante Fakten zu verschiedenen Baumaterialien. Schiefer von Nordskiffer landete in der Herbstwertung in der Kategorie „Empfohlen“.