Mit zwei neuen Serien Fassadenziegeln markiert der Dach- und Fassadenlieferant Komproment, dass das Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte die Zukunft im Blick hat. Die Serien Pantheon und Colosseum, erhältlich in 13 verschiedenen Farben, sind für hinterlüftete Fassadenstrukturen gefertigt und an die Designwünsche des ziegelsteinliebenden Nordeuropas angepasst. Gleichzeitig werden sie den großen Wünschen der Bauherren nach Nachhaltigkeit, Raumoptimierung und begrenztem Instandhaltungsaufwand gerecht.

„Um die Flächen im Inneren zu optimieren, versucht man die Dicke der Außenwände zu minimieren, und das gelingt mit den hinterlüfteten Fassaden“, sagt Kim Kristensen, Vertriebsleiter bei Komproment.

„Die Verwendung von Fassadensystemen wie Pantheon und Colosseum gibt während der Bauzeit mehr Freiheit. Man ist bei der Montage nicht auf frost- oder regenfreie Zeiten angewiesen, wie das sonst beim Errichten von Mauern der Fall ist. Anschließend sind die Fassadenziegel auch deutlich weniger instandhaltungsintensiv. Man muss beispielsweise keine Fugen erneuern“, sagt Kim Kristensen, der auch darauf hinweist, dass Fassadenziegel als Element in einem der architektonischen Trends der Zeit verwendet werden können.

„Wir sehen viele Gebäude in Skandinavien, die mit Fassadenverkleidungen gestaltet sind, die bis nach oben reichen und das Dach bilden. Fassadenziegel eignen sich sehr gut für diese Konstruktionen.“

FÜR DIE NACHWELT

Die Fassadenziegel können sowohl als sehr kleine als auch als sehr große Elemente geliefert werden, und sie sind wie mehrere der Schieferdächer von Komproment dabei, Cradle to Cradle-zertifiziert zu werden.

„Die heutigen Gebäude sind die Rohstoffbestände der Zukunft. Wir produzieren keine Materialien, die einfach weggeworfen werden müssen. Alles ist so entwickelt, dass unsere Nachkommen Dinge auseinandernehmen und wiederverwenden können, wenn die Gebäude in Zukunft zurückgebaut werden müssen. Wir wollen Respekt vor dem zeigen, was wir konsumieren“, sagt Kim Kristensen.

DIE BLACK BOX

Alle Ziegelsysteme von Komproment sind mit einer Blackbox ausgestattet.

„Wir sammeln Informationen über die genauen Materialien, bis hin zu bestimmten Stahltypen. Sie werden an einem Ort eingebaut, den der Architekt einzeichnet, so dass man in Zukunft sehen kann, wo die Informationen zu finden sind. Das ist gut für die Umwelt und die Wirtschaftlichkeit. Wenn die Rohstoffe bis ins Detail sortiert und deklariert werden können, lassen sie sich zu 100 Prozent ihres Wertes verkaufen. Das bedeutet, dass der Bauherr, der in unsere Produkte investiert, einen Vermögenswert sichert, der auch einen Wert hat, wenn er wiederverwertet werden soll“, sagt Kim Kristensen.