Wir möchten die Führung im Kampf gegen Bauabfälle übernehmen

Das Risiko, dass Baustoffe ohne eindeutige DNA und ohne Materialpässe in Zukunft als Bauabfälle wahrgenommen werden, ist sehr hoch. Deshalb hat sich Komproment entschieden, die Führung im Kampf gegen die Verschwendung von Ressourcen zu übernehmen. Die Blackbox ist unsere Vorstellung davon, wie wir in der Praxis die Informationen dort hinbekommen, wo sie gebraucht werden – nämlich an den Fassaden, die vermutlich nach 50 bis 100 Jahren demontiert werden und wiederverwendet werden sollen.

Was ist die Black Box?

Die Blackbox ist unsere Antwort auf einen Materialpass.

– Und was ist das?

Ein Materialpass ist ein Aluminiumschild, das genau beschreibt, woraus ein bestimmtes System besteht. Die Blackbox wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass die Materialien eine einzigartige DNA haben und daher recycelt oder wiederverwendet werden können, ohne auf minderwertige Materialqualität herabgestuft zu werden, wodurch ihr realer Materialwert während der Recyclingphase verloren gehen würde.

Komproment Fassadensysteme sind für die spätere Demontage ausgelegt. Das bedeutet, dass es schwieriger wird, die Elemente eines Gebäudes zu recyceln und wiederzuverwenden, wenn die Elemente eines Gebäudes nicht dokumentiert sind. Deshalb haben wir Materialpässe für unsere Fassaden entwickelt, die genau beschreiben, woraus sie bestehen – aus welchem Aluminium, welchen Ziegeln, welchem Schiefer, welchem Kunststoff usw. Auf diese Weise wird es beim Abriss eines Gebäudes möglich sein, die Elemente in optimale Fraktionen zu trennen, so dass man weiß, welche Teile recycelt und wiederverwendet und zu neuen Materialien werden können.

 

Hier finden Sie die Black Box

Sie kennen wahrscheinlich die Blackbox aus Flugzeugen, in der mit technischen Mitteln wichtige Informationen gespeichert werden. Das ist das Prinzip, das wir auf das Baugewerbe übertragen wollen.

Unsere Materialpässe sind physische Dokumente, die in unsere Fassaden eingebaut sind. Wenn wir unsere Fassaden ausliefern, erhält der Kunde Materialpässe (so viele, wie verlangt werden), die direkt in die Fassade des Gebäudes eingebaut werden können. Sobald das Gebäude abgerissen wird, wird man auf die Blackbox treffen. Hier kann man sehen, dass diese Fassade Cradle to Cradle-zertifiziert ist und man erfährt genau, aus welchem Material sie besteht.

Mit dem Materialpass können wir sicherstellen, dass der Kunde und der Kunde des Kunden immer darüber Bescheid wissen, woraus unsere Fassaden bestehen. Das bedeutet, dass sie in der Lage sein werden, die Fassade auf- und abzubauen, und sicherstellen können, dass die Materialien zum Recycling oder zur Wiederverwertung in reine Fraktionen sortiert werden. Und auf diese Weise können wir die Menge an Bauabfall und Ressourcenverschwendung reduzieren.

Dieses System bedeutet, dass Fassaden von Komproment Teil der Materialbank der Zukunft sind und dass die Eigentümer von Gebäuden mit unseren Fassaden den richtigen Schrott- und Materialwert erhalten, wenn sie die Fassaden in vielen Jahren abbauen. Dadurch wissen sie auch, ob die Materialien entweder erneut montiert oder wieder eingeschmolzen und in neue Materialien eingearbeitet werden sollen.